Für Gruppen, Vereine,
Klassen- und Schulfahrten

Letztes großes Familienabenteuer: Zelten

Wer kennt es nicht aus eigenen Kindertagen: Mit Mamma und Papa unter freiem Sternenhimmel, nur durch das Stoffzelt beschützt übernachten. War das nicht das Größte? Doch beim Zelten, nicht nur in Sachsen-Anhalt, gibt es einiges zu beachten. Nachfolgend haben wir für Sie schon mal einige Informationen, Tipps und Trick zusammengestellt, dass Ihr Campingtrip zum Erfolg wird.

Tipps zum Zelten

Das Zelt

Es muss einfach aufzubauen sein, genug Platz für alle Mitreisenden und das Gepäck bieten und wasserdicht sein. Ein gutes Zelt erkennen Sie daran, dass es doppelt genäht und reißfest ist und zudem leichte Stangen hat. Jede Form hat Vor- und Nachteile: Tunnelzelte bieten viel Platz; ideal für den Kurztrip mit leichtem Gepäck. Kuppelzelte bieten weniger Innenraum, sind aber standfester bei Wind. Für mehr als drei Personen und längere Standzeiten eignen sich größere Familienzelte am besten; in getrennten Schlafkabinen und einem Vorraum ist viel Platz für Gepäck, Krimskrams und Schlechtwettertage.

Isomatte und Schlafsack

Zum Schlafen braucht jeder eine Isomatte oder Luftmatratze und einen Schlafsack. Die Unterlage ist wichtiger, als man denkt – 50 Prozent der Körperwärme gehen darüber verloren. Legt notfalls Zeitungen, Plastiktüten oder Ersatzkleider auf die Isomatten.

  • Luftmatratzen sind unbequem, aber die Isolierung gegen Kälte von unten geht gegen Null.
  • In einem zu dicken Schlafsack schwitzt Ihr schnell! Die Temperaturangabe auf dem Schlafsack gilt für eine dünn bekleidete Person.
  • Eiförmige Schlafsäcke sind bequemer und luftiger.
Weitere Tipps
  • Mit Geschirr und Besteck aus Plastik oder Melamin und Töpfen aus Aluminium sparen Sie viel Gewicht.
  • Achtung: Küchenausstattung nicht vergessen – ein Schneidebrett, ein scharfes Messer, Dosenöffner und eine Kelle sollten auf jeden Fall ins Gepäck.
  • Essig und Öl , Salz und Pfeffer gehören zum Pflichtprogramm und natürlich eine Packung Nudeln mit Tomatensoße und eine Dose Ravioli.
  • Zur Grundausstattung gehört noch die Taschenlampe für nächtliche Suchaktionen, Toilettenbesuche und die obligatorische Nachtwanderung.
  • Praktisch für den Alltag sind schließlich ein Kanister für Wasser, eine Kühlbox, eine Wäscheleine, eine große Schüssel zum Geschirrspülen, ein Handfeger für das Zelt und eine extra Rolle Toilettenpapier (das ist nämlich gern mal alle). Packen Sie auch einige große Mülltüten ein, um den Platz sauberzuhalten.
  • Weitere Ausrüstung hängt davon ab, wie viel Platz Ihr habt und wie viel Komfort Ihr braucht: Ein Klapptisch und Stühle sind bequem, aber gerade am Anfang nicht unbedingt nötig. Eine wasserfeste Picknickdecke reicht auch, und auf vielen Campingplätzen gibt es Picknicktische und Küchen, die Ihr nutzen könnt.
  • Wer Platz hat, bewahrt das Gepäck am besten im Vorraum in Klappkisten auf: Übersichtlich getrennt nach Geschirr, Essen, Badesachen und Spielzeug, findet jeder, was er sucht.

Für alle Anfänger-Camper: Probiert ruhig erst mal eine Nacht zuhause im heimischen Garten oder bei Freunden zu zelten und testet so, ob Camping wirklich etwas für Euch ist. Denn gerade beim Campen scheiden sich die Geister extrem. Die einen lieben es und werden zu Wiederholungstätern – die anderen würden ein festes Dach über dem Kopf nie wieder gegen ein Zelt eintauschen. Probieren geht über studieren, also alle wichtigen Dinge eingepackt und ausprobieren.